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VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE ERFOLGREICHE GESTALTUNG EINER WEBSITE
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Bevor du überhaupt eine Webseite in Angriff nimmst, solltest du den Zweck deines neuen Auftritts vor Augen haben: Geht es dir nur um eine schlichte oder erweiterte Visitenkarte mit Kontaktdaten? Was möchtest du kommunizieren? Was willst du mit deiner Seite erreichen? Möchtest du über die Webseite Aufträge akquirieren oder Produkte verkaufen? An wen richtet sich die Webseite? Wer ist deine Zielgruppe? ...
Ob bei der Konzeption, bei der Gestaltung, bei der Programmierung oder der Verwaltung von Webseiten: In allen Phasen von der Planung bis zur Realisierung gibt es Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssen und die wirst du als Laie in der Regel kaum allein finden. Insbesondere ist auch die Gestaltung ein kritischer Punkt, denn gerade im Internet gilt: Der erste Anblick, die Attraktivität deiner Website entscheidet darüber, ob ein Besucher bleibt oder gleich wieder geht.
Die Website muss zu deinem Corporate Design und der Look muss zu der Qualität deines Angebotes passen. Das sollte selbstverständlich sein. Alle Elemente deiner „CI“ wie z.B. Logo, Farben, Schriften, Bildwelten, und sonstigen Designelemente sollten so erscheinen, dass die Seite klar dir zugeordnet werden kann.
Du musst dich und dein Angebot dort wieder finden und dich natürlich damit identifizieren können. Aber Vorsicht: Eine schlecht und minderwertig erscheinende Website wird von den Besuchern sofort auch mit der Qualität deines Angebotes assoziiert.
Die Aufmachung muss deshalb vor allem von deiner Zielgruppe akzeptiert werden und ihr gefallen. Negativ auf die Akzeptanz wirken sich aus: Vordergründige und exzessive Texte, ständig wechselnde Layouts, sowie peinliche oder geschmacklose Aktivierungsanreize.
Verzichte grundsätzlich auf allen unnötigen Schnickschnack, verzichte auf überflüssigen Features wie die Anzeige der Uhrzeit, Wetterbericht, Besucherzähler usw., denn die kosten nur Platz und interessieren niemanden.
Wird der Nutzer dann auch noch mit einen ständig wechselnden Erscheinungsbild konfrontiert, wird er dir schnell abspringen.
Bleibe also konsequent „clean“. Das Layout soll auch nicht vom Inhalt ablenken, sondern vielmehr den Blick auf ihn lenken. Der Erfolg deiner Website hängt ab von der übersichtlichen, gefälligen und unterhaltsamen Aufmachung der Inhalte. Und die Form ist für viele Besucher wichtiger als der Inhalt. Man könnte auch sagen: Gefallen geht über Verstehen.
Gute Webseiten müssen nicht alles aufbieten, was technisch möglich ist.
Eine aufwändige Technik reicht bei Weitem nicht aus, um Kunden auf deine Seite zu locken oder gar Umsatz zu machen. Vielmehr bedarf es gut durchdachter Inhalte, adäquater Präsentation, einfacher Strukturen und echter Usability.
Die Inhalte sollten so angeordnet sein, dass man sie auch leicht findet; zum Beispiel durch eine passende Beschriftung bei der Navigation. Eine intiutiv bedienbare Seite ist sehr wichtig. Es geht um den schnellsten Weg zum Ziel. Beobachte dein eigenes User-Verhalten auf und deinen Anspruch an Webseiten anderer Anbieter. Bei einer großen Webseite kann man zusätzlich zur Navigation auch eine Suchfunktion oder eine Sitemap - die ohne weitere Umleitung direkt zum Ziel führen sollten - anbieten.
Die meisten Webseiten haben aus gutem Grund kein Intro oder lästige Popupeinblendungen, denn so verliert der Besucher keine Zeit und kommt direkt zur eigentlich Information der Website. Lass ihn nicht warten! Der Mensch ist in den Zeiten der gewohnten, schnellen Informationsgewinnung im Internet auch schnell genervt. Wenn du allerdings mit einem animierten Intro unbedingt Aufmerksamkeit erlangen möchtest, gib dem Besucher wenigstens die Möglichkeit diesen Bereich auch zu überspringen.
Weniger ist oft mehr. Beachte, dass deine Texte in der Regel nur unvollständig wahrgenommen werden. Viele Studien haben gezeigt, dass das Lesen von Texten im Internet fast immer abgebrochen wird! Mit anderen Worten: Nur ein Teil deiner Botschaften wird gelesen. Um Informationen zu vermitteln, stehen dir also nur wenige Sekunden zur Verfügung. Für die Praxis heisst dies: Verdichte deine Texte auf das Wesentliche. Bring wenige, dafür prägnante Informationen, die sofort erfasst werden können.
Du wirst nicht verhindern können, dass deine Mitteilungen nur einige Sekunden betrachtet werden. Du kannst aber bestimmen, was der Betrachter in diesen wenigen Sekunden aufnimmt. Bereite deine Informationen also so auf, dass auch der flüchtige Betrachter den Kern der Botschaft wahrnehmen kann.
Wichtig ist dabei die klare Strukturierung und Gewichtung deiner Botschaften und Texte. Der wichtigste Teil der Botschaft kommt zuerst, dann der zweitwichtigste, der drittwichtigste usw. So stellst du sicher, dass der Leser, die Botschaft in der Reihenfolge aufnimmt, wie du es willst und wie sie der Bedeutung für das Verständnis entspricht.
Bildinformationen sind weniger von Absprüngen betroffen als Textinformationen. Die Menschen bevorzugen nunmal Bilder, da sie eine schnelle und bequeme Informationsaufnahme ermöglichen. Haben sie dabei auch noch emotionalen Charakter, umso besser.
Die Bildkommunikation hat gegenüber der textlichen Information große Vorteile: Sie wird schneller und leichter aufgenommen, sie aktiviert stärker, sie wird meist als angenehmer empfunden, sie wird vom Empfänger unkritischer "geglaubt", sie wird besser erinnert. Bilder erzeugen Gefühle und sind das wichtigste Mittel um deine Botschaften im Gedächtnis zu verankern. Deine Besucher sind durch Fernsehen, Internet und Kino daran gewöhnt, Informationen möglichst passiv zu konsumieren und zu erleben. Audiovisuelle Kommunikation bestimmt also mehr und mehr die Erwartungen an jede Informationsvermittlung. Verpacke das was du sagen willst in kleine attraktive Häppchen, die schnell verständlich und dabei unterhaltsam sind.
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VORAUSSETZUNGEN FÜR ERFOLGREICHE AUDIOVISUELLE WERBUNG
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Werde dir bewusst, was dich, dein Angebot und deine Produkte von deinen Mitbewerbern unterscheidet. Schau dir deine Konkurrenz genau an. Wie tritt sie auf, welche Kommunikationsmittel nutzt sie ... Suche dabei nach deinen ganz eigenen Besonderheiten, nach dem was dich und dein Angebot im Vergleich dazu einzigartig macht. Es wird dir zeigen, wodurch bzw. wie du dich von der Konkurrenz auch kommunikativ abheben kannst.
Wirklich erfolgreich kann deine Werbung um neue Kunden nur sein, wenn sowohl du als auch deine Zielgruppe sich mit „deinem Produkt“ identifizieren können und du sie erreichst. Stelle dir deshalb die Frage: „Wen möchte ich eigentlich erreichen?“ Schau dir an, wie sich deine potentiellen Kunden verhalten, die Gewohnheiten, wie sich sich informieren, was sie mögen - und auch nicht mögen ...! Schau genau hin, denn damit schaffst du bereits eine Grundlage für die geeigneten Kommunikationswege.
Verlasse dich nie auf die Aussage diverser Anbieter, es gäbe ein allgemein gültiges Erfolgsrezept für deine Zwecke. Ein Konzept, dass sich so soundso oft schon erfolgreich bewährt hat. Ein all umfassendes Pauschalpaket vielleicht sogar noch ...?
Hey, so individuell wie dein Angebot, deine Produkte, deine Dienstleistung und vor allem deine Zielgruppe sind, so individuell muss auch deine Kommunikationsstrategie sein.
Kopiere nichts und niemanden, werde lieber selbst kreativ oder suche dir jemanden, der das kann und für dich macht. Schaffe deine eigene Erfolgsgeschichte. Plagiate sind übrigens nicht nur rechtswidrig, sondern auch peinlich. Sie machen dein individuelles Angebot unglaubwürdig. Sie ergänzen im „schlimmsten“ Fall sogar die Bewerbung deiner Konkurrenten. Werde dir lieber klar darüber, was dich von anderen unterscheidet und stelle insbesondere diese Faktoren in deiner Kommunikation heraus. Auf dieser Basis findest du mit Sicherheit deinen eigenen Weg.
Du solltest in jedem Fall vorweg einen Budgetrahmen für die Herstellung und die Platzierung deiner Kommunikationsmittel abstecken. Beginne in einem überschaubaren Rahmen und behalte dadurch die Übersicht - Viel hilft nicht immer viel, nur richtig eingesetzt müssen deine finanziellen Mittel sein.
Für die Kreation und Umsetzung deiner audiovisuellen Auftritte suche dir einen Anbieter, der sich mit dir und deinen individuellen Zielen beschäftigt. Erst ein möglichst genaues Bild von dir, deiner Philosophie, deines Auftretens, deiner Corporate Identity und deiner Marktsituation in der du agierst ermöglicht es, den Kommunikationszielen gerecht zu werden. Billiganbieter, die dir einen erfolgreichen Auftritt für wenige hundert Euro versprechen, und sich sonst nicht für dich interessieren können niemals auf deine „persönlichen“ Wünsche eingehen. Solche Firmen arbeiten durchweg mit Standards, sind meist schlecht vorbereitet und können sich mit deiner Aufgabenstellung im besten Fall nur unzureichend befassen. Ihnen geht es meist um den schnellen Euro durch eine gewisse standardisierte Massenabfertigung unter den tollsten Versprechungen.
Die Bekanntmachung deiner zur Verfügung stehenden Budgets sollte Bestandteil des Briefings an deinen Werbeberater oder die Produktion sein. Denn dieser Punkt beeinflusst entscheidend nicht nur die Empfehlung der geeigneten Möglichkeiten, sondern auch die Qualität der Gestaltung. Und die ist das wichtigste!
Ein seriöser Partner wird dir im Zweifelsfall und vor dem Hintergrund eines zu niedrigen Budgets auch abraten, an audiovisuelle Werbung überhaupt zu denken, denn er wird dir keine ausreichende Qualität bieten können. Die Arbeit für dich ist auch seine Visitenkarte. Deshalb schau dir seine Visitenkarten für seinen anderen Kunden bzw. seine Arbeitsmuster genau an.
Ein Auftritt darf für dich und „deine Marke“ nicht peinlich sein, denn das kann dir nur schaden. Wenn du keine finanziellen Mittel für gute Qualität übrig hast, dann solltest du nochmals in dich gehen. Eine schlechte Kommunikations- und/oder minderwertige Produktionsqualität aus „Geldmangel“ fällt mit Sicherheit auch auf die für deinen potentiellen Kunden gefühlte Qualität deines Angebotes zurück, und das ist definitiv kontraproduktiv.
Gaukle deinen Kunden mit deiner Werbung nichts vor, was du dann nicht halten kannst. Ein nicht haltbares Versprechen oder Angebot spricht sich in Zeiten der neuen Informationsmöglichkeiten im Internet und auch in deinem direkten Umfeld schnell herum. Das Vertrauen eines Kunden zu gewinnen dauert lang, es zu verlieren nur Sekunden!
Verliere neben deinem Informationsbedürfnis nie den Blick für die besonders emotionale Ebene bebilderter Kommunikationsmittel.
Dies ist überhaupt der ganz große Vorteil dieses „Werkzeugs“, den du dir zu nutzen machen kannst, wenn du es geschickt anstellst.
Und bedenke: Niemand möchte mit Informationen einfach nur zugeballert werden. Es langweilt schnell und überfordert den Zuschauer oft. Du solltest deinen Informationen immer einen emotionalen Unterhaltungswert geben und versuche dabei nie mehr als das Wesentliche zu vermitteln. Fasse dich kurz. Die Verpackung ist das was meistens zählt bzw. den ersten - hoffentlich - positiven Eindruck macht. Und dazu hast du in der Regel nur einmal die Chance.
Versuche nie, es allen recht zu machen, denn das wird dir niemals gelingen. Ziehe einen einmal eingeschlagenen Kommunikationsweg durch, wie du ihn geplant hast. Sei gefasst auf Kritik und Seitenhiebe seitens deiner Zielgruppe. Oft ist die Werbung die polarisiert, die beste Werbung, denn eines der beiden Lager wird sich stärker hinter dein Produkt stellen und man wird darüber sprechen. Und dies ist doch das zunächst vordergründigste Ziel: Bekanntheit! Lass dich durch Kritik von Einzelnen nicht verunsichern, es geht um deine eigene klare Positionierung. Menschen sind Individuen und jeder nimmt Botschaften anders auf.
Viele werben noch heute fast ausschließlich in Zeitungen oder gar kleinen Regionalblättchen. Wer das tut, sollte sich selbst einmal beim Lesen dieser „Blättchen“ beobachten. Eine kleine Schwarz-Weiß-Anzeige geht nicht nur einfach im monochromen Gewirr von Buchstaben unter, sondern diese Rubrik ist mit Sicherheit auch für die meisten deiner Kunden ohnehin der Uninteressanteste. Wer in einer Zeitung auffallen will, muss schon ziemlich tief in den Geldbeutel greifen ... Und audiovisuell geht hier schon gar nichts! Oft reicht schon ein Teil des jährlichen Gesamtetats für Zeitungswerbung aber aus, um auch kostendeckend im Internet zu werben und dabei rund um die Uhr präsent zu sein.
Ja, natürlich ist auch für die meisten von euch die Werbung mit der eigenen Website allein nicht die Lösung schlechthin. Nein, es geht um die richtige Mischung diverser aber preiswerter Möglichkeiten ... In der Tat steckt zum heutigen Tag im Internet das höchste Potential, kostengünstig viel zu erreichen.
Werbung mit und auf der eigenen Hompage, die Nutzung von sozialen Netzwerken und Videoplattformen, sowie die das Zeigen von Präsenz auf diversen branchenspezifischen Plattformen ergänzen hervorragend all deine sonstigen Maßnahmen. Ein anderer Vorteil ist hier, dass diese ohne zeitliches Limit präsent und meist auch sehr kostengünstig oder gar kostenlos sind.
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